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Hundesport mit einem Senioren – geht das?

von | Apr. 11, 2026 | Uncategorized

Lesedauer: 2 Minuten

Die täglichen Gassi-Runden werden langsamer, dein Hund braucht einen Moment länger um aufzustehen. Und an der Schnute zeigt sich das eine oder andere graue Haar. Es ist leider nicht mehr zu verleugnen: Dein Hund wird ein Senior. Und du fragst dich: Macht es da überhaupt noch Sinn mit Sport oder Fitness für den Hund zu beginnen?
Die kurze Antwort: Ja, Sport und Fitness machen auch bei deinem älteren Hund Sinn.

Sport hält fit, auch im Alter

Ähnlich wie bei uns ist auch für unseren Hundesenioren Sport und Bewegung helfen unseren Hunden bis ins hohe Alter mobil zu bleiben. Regelmäßige, gezielte Bewegung hält die Gelenke beweglich, stärkt die Muskeln und erhält die Ausdauer deines Hundes. Damit er auch mit 10 noch auf die Couch hüpfen kann.
Natürlich solltest du mit deinem Hund nicht sofort 2 Stunden am Stück trainieren, wenn ihr bisher keine Erfahrungen im Bereich Hundefitness gemacht habt. Oder es Vorerkrankungen bei deinem Hund gibt.

Sicher ist sicher

Für Hunde mit Vorerkrankungen ist ein Check beim Tierarzt oder der Tierärztin vor dem Beginn jeglicher sportlichen Auslastung unumgänglich. Besprich in der Praxis am besten möglichst genau, was du mit deinem Hund vorhast, damit dein*e Tierärzt*in einschätzen kann, ob dein Hund gesundheitlich dafür geeignet ist.
Auch wenn dein älterer Hund kerngesund erscheint: ein kurzer tierärztlicher Check-Up gibt dir Sicherheit. Wir sehen unsere Hunde tagtäglich, da fallen uns kleinere Veränderungen durch das Alter manchmal nicht auf.

Der Start für deinen Hundesenior

Für den Start ins Hundefitnesstraining sind regelmäßige, kurze Einheiten für Hundesenioren, wie auch für unsere Welpen, am besten geeignet. Mit mehr Übung lassen sich die Trainingszeiten dann steigern.
Achte bei der Auswahl der Übungen darauf, dass du den Schwierigkeitsgrad an deinen Hund anpasst. Starte zum Beispiel mit einer Koordinationsübung, bei der dein Hund über mehrere Hürden steigen soll mit niedriger Höhe. Und nur 4 statt 8 Hürden. Im Anschluss lässt du deinen Hund sitzen und dir abwechselnd die Pfote geben.

Als Faustregel für alle Übungen hat sich bewährt vom einfachen zum schwierigem und von bekannten Übungen zu unbekannten Übungen zu arbeiten. Sollte dein Hund während des Trainings Zeichen von Ermüdung, wie fallende Motivation, unsaubere Übungsausführung oder Zittern zeigen, dann beende das Training mit ihm. Bei plötzlichem Humpeln, Ausweichbewegungen und ähnlichem, kontaktiere bitte zur Sicherheit immer dein*e Tierärzt*in.
Weitere Übungsideen bekommst du in unserem nächsten Blogartikel. Oder du schaust mit deinem Hund in unserem Hundefitnesskurs vorbei.

 

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