Winterzeit ist Pfoten-Pflegezeit
Warum Pfotenfplege in der kalten Jahreszeit wichtig ist
Wenn die Temperaturen sinken, gibt es für die Pfoten deines Hundes neue Herausforderungen: Streusalz & Splitt, Eis und Schnee. All das kann die Pfotenballen trocken und rissig werden lassen und Zwischenzehenräume beanspruchen, weil er auf dem rutschigen Untergrund keinen festen Halt findet. Die Folge sind häufig Pfoten, die beim Laufen schmerzen, ohne dass wir es mitbekommen.
Ein Beispiel: Das Geräusch von knirschendem Schnee unter Pfoten mag für uns charmant klingen, aber je nach Hund kann der Untergrund völlig unbekannt bis wenig gewohnt sein. Besonders hier bei uns, wo wir eher weniger Schnee bekommen. Vielleicht meiden sie gewisse Strecken oder schleichen an den Rändern entlang, um die mit Salz gestreuten Bereiche zu meiden.
Anzeichen, dass etwas nicht stimmt
Ein regelmäßiger Blick auf die Pfoten deines Hundes sollte ganz normal sein. Doch ganz besonders in der kalten Jahreszeit können wir so Probleme frühzeitig erkennen und gegensteuern.
Anzeichen für Probleme können u.a. diese sein:
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Rötungen oder Schwellungen an den Ballen oder Zwischenzehenräumen
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Kleine Risse, eingerissene Haut oder abgeriebene Stellen an den Pfotenballen
- Häufigeres Lecken oder vehementes Putzen der Pfote
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Verändertes Gangbild (z. B. vorsichtiges Gehen, „Hüpfen“)
Wenn du eine dieser Veränderungen bemerkst, dann ist das kein Grund zur Panik, sondern ein Hinweis genauer hinzuschauen, die Pfoten deines Hundes gut zu pflegen und ggf. eine*n Tierärzt*in aufzusuchen.
Pfotenpflege-Tipps
Damit die Pfoten deines Hundes gut durch den Winter kommen, hier ein paar Tipps:
1. Vor dem Spaziergang:
Besonders an frostigen Tagen kann es helfen, die Pfoten unserer Hunde mit einer fetthaltigen Pfotencreme einzucremen, bevor wir das Haus verlassen. Der leichte Fettfilm bildet eine kleine Barriere ggü. dem Streusalz auf den Gehwegen und schützt die Pfotenballen.
2. Während des Spaziergangs:
Selbst wenn dein Hund fröhlich läuft: Achte auf Bereiche auf denen viel Streusalz oder Splitt liegt, aber auch scharfe Kanten von zerbrochenen Eisflächen können für Hundepfoten unangenehmen werden.
3. Nach dem Spaziergang:
Reinige die Pfoten deines Hundes gründlich mit einem feuchten Tuch und schaue nach Rissen oder kleinen Verletzungen an den Pfotenballen. Hin und wieder kannst di bei sehr trockenen Pfotenballen einen gute Pfotenbalsam oder eine leicht fettende Creme auftragen.
Ich liebe den Herbst & Winter, aber es ist eine Zeit, die zusätzliche Herausforderungen für die Hundepfoten mit sich bringen kann.
Wenn wir gut aufpassen und eine Routine für die Pfotenpflege entwickeln, die zu uns und unseren Hunden passt, steht ausgiebigen Runden im bunten Herbstlaub und Schneetreiben aber nichts im Weg.
>>Ich liebe den Winter<<
Nina Hammig
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