Dein Fitnesstraining mit Hund

von | Feb 8, 2021 | Mensch & Hund, Training

Mein Fitnesstraining mit Hund bietet Dir die Möglichkeit dein Fitnesstraining zu absolvieren und dein Hund darf dabei sein! So macht die Schufterei doch gleich ein bisschen mehr Spaß, oder?

Und gleichzeitig wird dein Alltag entspannter, da du weißt, dass dein Hund gut ausgelastet ist, ihr beide zusammen fitter werdet und ihr noch mehr als Team zusammenwachstbereit für alle kleinen und großen Abenteuer des Alltags.

Das Fitnesstraining mit Hund biete ich in zwei Varianten an:

  • Als Kleingruppentraining vor Ort
  • Als Online Training für alle, die zu weit weg wohnen oder zeitlich flexibel trainieren wollen

 In diesem Blogartikel stelle ich dir erstmal mein Vor-Ort-Training vor. Wie das Online Training abläuft erkläre ich in einem weiteren Blogartikel in den kommenden Wochen

Anmerkung: Je nach Lage der Inzidenzwert findet das Training als Einzel- oder Kleingruppentraining mit 5 – 6 Personen und ihren Hunden statt.
Feste Trainingsorte sind derzeit montags Elmshorn und mittwochs Itzehoe.

Das wichtigste zuerst: Für wen ist’s geeignet?

Du bist gesund und dein Arzt hat dir nicht von Sport abgeraten? Super! Dann freu‘ ich mich auf das Training mit dir! ‚Nicht fit genug‘ gibt’s bei uns nicht. Jeder und jede ist herzlich willkommen!

Dein Hund sollte mindestens 12 Monate alt und gesund sein. Wenn Du dir unsicher bist, sprich am besten einmal vorab mit deinem Tierarzt und hol‘ dir sein okay.

Falls deine Hündin gerade läufig ist, warte besser mit dem Training, bis sie damit fertig ist. Es ist zum einen ein weiterer Stressfaktor für sie, zum anderen könnte es durch die eh schon vorhandene Dynamik durch das Laufen in einer Gruppe mit unkastrierten Rüden zu Auseinandersetzungen kommen. Das möchte natürlich niemand von uns.

Dein Hund trägt Maulkorb? Kein Problem! Egal aus welchem Grund, solange der Maulkorb groß genug ist, dass dein Hund gut hecheln kann, bist du herzlichst Willkommen. Auf besondere Ansprüche wie mehr Platz zu anderen Hunden oder ähnliches gehen wir gerne ein.

 

Solltest Du überlegen mit einem Hund einer brachyzephalen Rasse (u.a. Mops, Franz. Bulldogge, Engl. Bulldogge, Shi-Tzu, Pekingnese, Shar-Pei, Boston Terrier, Boxer) zum Fitnesstraining mit Hund kommen wollen, möchte ich dich bitten auf jeden Fall vorab vom Tierarzt eine Freigabe für den Sport (3-5km Laufen in mäßigem bis schnellem Tempo) einzuholen.

Leider haben die brachyzephalen Rassen mehr und mehr mit dem brachyzephalen Syndrom zu kämpfen, dass u.a. eine Belastungsintoleranz, permanente Atemnot und schnelle Überhitzungen nach sich zieht. Aus diesem Grund ist ein ‚Fitnesstraining mit Hund‘ mit einer dieser Rassen ohne vorherige Rücksprache mit dem Tierarzt bei mir nicht möglich.

Fitness mit Hund

3 wichtige Dinge für das Fitnesstraining mit Hund

Bevor wir mit dem Training starten ist natürlich die richtige Ausrüstung für dich und deinen Hund wichtig. Um zu verhindern, dass dein Hund sich selbst oder dich beim Training verletzt sind die folgenden drei Dinge unverzichtbar. Für ein Probetraining kannst Du dir die Ausrüstung bei mir auch leihen.

Dein Laufgurt

Es gibt Canicross-Laufgurt in unterschiedlichen Varianten. Mit oder ohne Beinschlaufen, einige haben nur einen breiten Zuggurt und sitzen etwas höher am Po. Andere haben zwei Gurte, einen damit der Gurt an Ort und Stelle bleibt und einen weiteren, an dem der Hund zieht.

Die Aufgabe des Gurtes: Den Zug, den dein Hund auf dich ausübt richtig auf deinen Hüftbereich verteilen, damit ihr beide schön schnell durch den Wald laufen könnt und Du dich dabei nicht verletzt.

Aus Erfahrung kann ich nur die letztere Zuggurt-Variante wirklich empfehlen, da sich hier der Druckpunkt richtig positionieren lässt, sodass deine Wirbelsäule optimal geschützt ist. Sitzt der Gurt zu hoch und dein Hund zieht im Lauf ordentlich nach vorn wird deine Wirbelsäule stark belastet. Das sollte unbedingt vermieden werden.

Das zuggeschirr für deinen Hund

Während der Zuggurt deine Wirbelsäule schützt, schützt das Zuggeschirr deines Hundes vorallem seine Luft- und Speiseröhre, die Blutgefäße und Nerven im Halsbereich. Ein gutes Zuggeschirr sitzt so, dass dein Hund beim Ziehen keine Probleme hat Luft zu bekommen und der Halsbereich nicht abgeschnürt wird. Der Druck wird über die spezielle Form der Geschirre über den Brustbereich nach hinten abgeleitet.

Auch Zuggeschirre gibt es in vielen unterschiedlichen Varianten. Die gängigsten sind X-Back-Geschirre, wie man sie von den traditionellen Schlittenhunden kennt; H-Back-Geschirr die dem X-Back sehr ähnlichsehen, aber eher für Hunde mit einem quadratischem Brustkorb/ Körperbau geeignet sind und Kurzgeschirre, die häufig bei kleinen Hunden verwendet werden.

Zusätzlich zum Zuggeschirr ist auch ein Halsband am Hund immer gut.

Die Jöringleine

Die Jöringleine stellt das Bindeglied zwischen deinem Zuggurt und dem Zuggeschirr deines Hundes dar. Es ist eine Leine mit einem eingebauten Ruckdämpfer, meist so um die 2 m lang und es gibt sie, wie die normalen Führleinen auch, in unzähligen Farben und Varianten. Je nach Hersteller gibt es Unterschiede in der Stärke der Ruckdämpfer, einige bieten unterschiedliche Varianten je nach Gewicht des Hundes an, andere nicht. Es gibt auch Jöringleinen, mit denen man mit 2 oder 3 Hunden gleichzeitig laufen kann.

…Rein ins abenteuer!

Mit der passenden Ausrüstung versorgt kann es auch schon losgehen!

In der Regel treffen wir uns einige Minuten vor Trainingsbeginn, damit wir uns und unseren Hunden die Ausrüstung in Ruhe anziehen können und die Hunde noch einen Moment zum Schnuppern und Lösen vor dem Training haben. Gespielt oder Kontakt zu anderen Hunden an der Leine vermeiden wir. So gibt’s keinen Leinensalat und so können auch Hunde dabei sein, die Kontakt zu Artgenossen nicht so toll finden.

Und dann geht’s auch schon los!

Erstmal läuft jedes Mensch-Hunde-Team ein kurzes Stück in seinem Tempo, damit sich Mensch und Hund aufeinander einstimmen können und besonders die aufgeregteren Hunde sich ihren Stress erstmal ablaufen können.

Das Training im weiteren Verlauf gestaltet sich dann relativ abwechslungsreich und es gibt monatlich neue Trainingsschwerpunkte. Mal steht das Laufen bzw. der Aufbau von Ausdauer im Vordergrund und wir wechseln den Großteil des Trainings zwischen Lauf- und Walkingintervallen und im Anschluss gibt es dann ein kleines Krafttraining. Andere Zeiten gibt es zwischen den Lauf- oder Walkingabschnitten immer wieder eingestreut Trainingsübungen um eure Muskeln zu stärken.

Ich gehe auch immer auf die angemeldeten Teilnehmer, ihre Fitnesslevel und Trainingswünsche ein. Je mehr euch das Training gefällt, desto mehr Spaß haben wir alle.

Und ins Schwitzen kommt ihr alle Male!

Sobald es wärmer wird passe ich das Training so an, dass unsere Hunde nicht überhitzen. Die Laufintervalle werden kürzer, je nach Möglichkeit können die Hunde sich in einem See abkühlen. Aber auch ein Training ohne Hund ist natürlich jederzeit möglich. Oberstes Gebot ist und bleibt: Wir achten gut auf unseren Trainingspartner Hund und überfordern ihn nicht.

Am Ende jeder Trainingseinheit stehen natürlich noch einige Dehnübungen, um das Training entspannt ausklingen zu lassen.

Bist Du bereit für neue Abenteuer mit deinem Hund?

Du hast noch Fragen? Dann melde dich einfach über das Kontaktformular bei mir!

Ich freu‘ mich auf das Training mit dir!

>> EIn Zuhause ohne Hund ist nur ein Haus.<<

up to date

0 Kommentare

Kommentar verfassen

Ist Zughundesport für jeden Hund geeignet?

Ist Zughundesport für jeden Hund geeignet?

Heute geht’s darum, welche Hunde für den Zughundesport geeignet sind. Viele denken beim Zughundesport immer noch an den klassischen Schlittenhundesport – viele Siberian Huskies oder Alaskan Malamutes, die einen Schlitten durch endlose Schneelandschaften ziehen. Doch...

mehr lesen